Eugen Drewermann über mein Buch


Das Buch,"aus dem Dunkel“ von Katrin Butt vermittelt an jeder Stelle ,wovon es spricht......,wie im Gedicht "im Licht":ein Hoffen auch es möge sich der Himmel ein mal herniedersenken und einer des anderen Engel sein.Wer immer es liest wird dazu bewogen....das es so werde.

Eugen Drewermann 20. Okt.2022

 

https://www.amazon.de/Aus-dem-Dunkel-Texte-Katrin/dp/3756238091/ref=mp_s_a_1_1?crid=3VKZHSAFEUT8N&keywords=Katrin+Butt&qid=1666173554&qu=eyJxc2MiOiIyLjM4IiwicXNhIjoiMC4wMCIsInFzcCI6IjAuMDAifQ%3D%3D&sprefix=katrin+butt%2Caps%2C176&sr=8-1

https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1066668050

 

Das Buch "Aus dem Dunkel"ist auch zu bestellen bei artandmusic4@gmail.com  Preis 9,90 Euro

 

Texte von Katrin Butt

artfilmproductions 

Die 2.Auflage ist jetzt auch überall online ,bei thalia amazon und in allen Buchhandlungen bestellbar.

 

 

https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1066668050

 

 

 

 

Aus dem Buch "Rauschen"Texte und Fotos in der Edition Fehlinger.(jetzt Bacopa)

Foto aus dem Buch "Rauschen" Edition Fehlinger

Katrin Butt las  in der Szene Wien beim Stille Post Poetry slam.

Katrin Butt schrieb schon als Kind Gedichte und einmal ein Kinderbuch und ein"politisches Manifest",das nie veröffentlicht wurde.Das Schreiben begleitete sie  immer auch in Form von Liedertexten  und Texten für Kabarett auftritte und Improtheater.

 

 

Sie veröffentlichte 2 Bücher ."Rauschen"bei der Edition Fehlinger.(jetzt Bacopa)Und"Achtung!Stromschlag!Lebensgefahr!"beim Verlag Engelberg,(bei amazon erhältlich)weiters veröffentlichte sie Texte in Athologien (Elb verlag,Literaturforum etc.)und nahm an Poetry Slams teil.(z.B.im Lentos in Linz)u.A.gewann sie den 3.Platz beim Fomp Poetryslam im Theater Spektakel,den 2.Platz beim B Slam im Tag Wien und las beim Stille Post poetry slam im Loft und der Szene wien und beim Textstrom Poetry Slam in der Brunnenpassage.

Das dritte Buch Aus dem Dunkel erscheint bei artfilmproductions. 

 

 

 

 Supermarkt

 

Ich steh beim Billa plus und schiebe den Wagen, ich muss etwas essen, denn mir knurrt der Magen. 

Ich gehe weiter im Gang neben gestorbenem Dorsch ,vor mir geht ein Bursch auf seinem T Shirt steht „Konsum is Oarsch"

Er holt sich seinen Monster drink aus dem Regal,

Heute Erbsen im Ausverkauf zum letzten Mal.

 

Der Billa Regalbetreuer steht mir im Weg und auch wenn ich gequält lächle ,er geht da nicht weg .Deshalb schieb ich einfach seinen Wagen weiter ,war das jetzt eigentlich der Filialleiter?

 

Kaffee von ausgebeuteten Einheimischen geerntet wäre billiger für mich ,doch ,nein,das will ich nicht! Der Bio kaffee ist aber zu teuer und ich kauf mir zum Trost einen verbilligten Minisalzstreuer. Müsli mit Schokolade natürlich light,ich muss schneller sein,es sind nur mehr 10 Minuten Zeit.

Fischstäbchen im Regal, Zander tiefgefroren, was habe ich eigentlich hier verloren?

Und ich frage mich ,was hat das für einen Sinn und was mach ich hier und ich  frag mich, wo ich  bin?

 

Ich geh weiter ,Biobutter ganz  echt, von der schrecklichen Einkaufsmusik wird mir schon schlecht. Käse mit wenig Fett kaufe ich ein ,Cola light, eine Flasche Wein ,Saucen für ihre Suppe,das gibt s jetzt billig in der Gruppe.

Russen stehen neben Pofesen, Curryreis gibt’s von Indern und Chinesen. Nudeln mit Ei und gänzlich ohne ,Tomatenmark ,letztlich drei Bananen, bitte kommen Sie in 5 Minuten zur Kassa,vor mir gehen  sehr langsam schwatzend eingehängt zwei Damen.

Und ich kann meine Liebe nicht besuchen ,weil sie ist weit weg im Krankenhaus ,und ich kann nicht zu ihr hin ,das ist der Grund ,warum ich so traurig bin.

Chips geraffelt und gesalzen ,vor mir schreit wer „I sogs meiner Alten!" .Sardellen aus Sizilien, Gurken aus Tirol, vor mir kauft ein Bursche sehr viel Alkohol.

Vollkornbrot, „Er war sofort tot", steht am Titel Blatt der Krone. Daneben in der  "Herz der Frau" zeigt man Filmstars privat im Urlaub, oben ohne .Pizza, Kartoffelscheiben zum Backen. Ein Kind sagt zu ihre Mutter vor mir „Mamma ich muss kacken!“

Milchreis gibts heute verbilligt, eine Nachricht aus der George app "Tut uns leid ,ihr Kredit wurde nicht  bewilligt!"

Schmelzkäse und Emmentaler, Tomatensalat ,Mandarinen aus Sardinien, Gnocchi mit Spinat. Müsliriegel zum halben preis , Nougat und Vanilleeis. Das darf ich nicht essen, wegen der Abnehmkur, deshalb  nehm ich Äpfel, Orangen , ein Joghurt 1 Prozent pur.

 

Ich stehe vor der Käsetheke, die Verkäuferin ruft zur Anderen „Pass auf der Leberkäs! ,glei foid a!“Neben mir steht eine 17 Jährige und sagt „Geh Oida!“

 Wonderbra günstig im Ausverkauf ,scheisse mir geht mein BH hinten auf.

 (Wurst von ja natürlich, wenn überhaupt ,  ein Einkaufswageninhalt sagt mehr als man glaubt .)

 

Ich steh bei der Kasse ,vor mir 7 Leute .Wir warten geduldig ,wie die Meute auf die Beute. Wir gehen langsam zum Altar wie bei der Kommunion. Chips gibt es jetzt auch in der Geschmacksrichtung Onion.

Und jetzt weiß ich wieder, warum ich da bin auf die innere Stimme zu hören hat einen Sinn .Und ich spüre die innere Harmonie, wie eine erfrischende Symphonie

(Denn wenn ich atme, kann ich mich bewegen ,kann selbst Dinge steuern und Neues erleben, innerlich und äußerlich und lass mich und Andere nicht im Stich.)

 

Vor mir kauft eine Frau Klopapier ,Paprika und ich stehe hinter ihr.

Jetzt bin dran, ah ,welche Freude! Nicht gedacht, dass ich noch drankomme heute! Haben sie eine Jö Karte? Ich sage nein. Hinter mir legt  ein Mann auf das Fließband ein Schnitzel vom Schwein .

Man zahlt heute ja automatisch ,es wundert mich ,das wir noch miteinander reden ,vielleicht  gehört die Kassierin ja zum Computersystem . Bald sperren sie zu, Ich räum alles ein, dann geh ich schnell heim. Ich darf leben in einem Land ohne Krieg und kann essen, ach Gott, jetzt hab ganz auf  Sorgen machen vergessen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszüge aus der Geschichte meines Lebens

 

Es war eine größere Menschenmenge im berühmten „Roxy „einem Nachtclub in New York. Es war 22 Uhr  und als ich den engen Durchgang zum nächsten Raum betrat, spürte ich den Dunst von der Sprenkel Anlage  und vom Schweiß, und es roch nach Zigaretten und Marihuana. Trotzdem war die Luft erstaunlich rein.

Im Hintergrund hinter der Bar, war ein weiterer Raum, ein Konzertsaal mit einer Bühne, auf der Madonna sang.. Von Weitem hörte ich „Music makes the People come together“ vor einer eng aneinander stehenden Menschenmenge.

 

 Nachdem mir ein schwarzer   muskulöser Türsteher  einen Stempel auf eine  Hand  drückte  ,bewegte ich mich, weiter in einer Art Durchgangstunnel. Ich kam fast nicht weiter und vor mir stand ein junge Bursche, der ein paar Goldzähne hatte und mich anlächelte.

Er grinste mich an  und sagte“ Hello! Hello! „Are you also coming to this con?! It is fine! Very fine! I love it! „

 

Ich wurde durch die nachrückenden Leute in einem Strom nach vorne gedrängt und stand so  ganz nah bei ihm und konnte ihn  deutlich verstehen.

 

„Your name is? „fragte er und grinste mich an.

„Katrin „sagte ich, da mir schließlich Nichts anderes übrigblieb, als mit ihm zu reden.

„Oh I am Pierre“ Er schaute auf seine Armbanduhr und zog eine kleine Tasche aus seinem Jackett und zeigte mir alle möglichen Uhren. „If you want a watch!? A big watch a   beautiful watch, a funny watch ?! „sagte er und grinste.

 

Ich lehnte dankend ab.

 

Also das war der Grund,  warum er mich angesprochen hatte. Plötzlich konnte ich mich freier bewegen, als ob sich eine Schleuse geöffnet hätte. „Bye!“ sagte ich zu ihm. Aber irgendetwas bewog mich zu ihm zurückzugehen und ich wusste nicht, warum ich ihm wirklich eine Uhr abkaufte.

Es war eine bunte Uhr mit dem Bild von James Dean und Micky Mouse darauf. Und auf dem Zifferblatt  sah man Liz Taylor. Oh! Do you like my Star watch?, sagte er und grinste “my Hollywood watch“

 

Ich lächelte, denn ich hatte einen guten Tag und zahlte ihm 25 Dollar für die Uhr.

 Ich legte sie an, und irgendwie fühle ich mich mit dieser Uhr sicherer als vorher.

 

„Wait!Wait! ,sagte Pierre und schüttelte mein Handgelenk und plötzlich hörte man eine Melodie spielen, die ziemlich laut war ,so dass sie fast den Gesang von Madonna verschluckte.

 

Ich hielt die Uhr an mein Ohr und hörte eine wundervolle Melodie von einer wundervollen Sängerin ,so dass ich das Konzert, und Alles herum um mich vergaß.

 

„Your Starwatch!“ sagte er ,und ich fühlte mich plötzlich stark zu ihm hingezogen.

 

„Wait"sagte ich und es folgte noch ein Lied, das ich auch noch nie gehört hatte und ich erkannte, dass das eine große Sängerin sein musste, denn plötzlich war es im Saal  still und Alle lauschten dieser Musik und ich merkte, dass mich Alle anstarrten.

 

„It ‚s your time! „sagte er und berührte mich an der Schulter.

 

„So come on!",sagte er.

 

Wir folgten dem  Highway . Wir saßen in einem goldenen,grossen Cabriolet ,und fuhren die breite Straße entlang. Alle ,die im Auto saßen, lachten und wir tranken die letzten Champagnerreste aus .

Ich trank nur ein bisschen Etwas. Es war gut, dass ich noch rechtzeitig den Führerschein gemacht hatte, so konnte ich das Auto zuerst lenken. Zuerst saß ich am Steuer, als der Karren plötzlich streikte und abrupt stehenblieb ,und unsere gute Laune mit ein mal verflog.

Ich zog mein langes weißes Abendkleid aus, das ich von der gestrigen feuchten Party noch anhatte, und zog meine schwarze Jean und ein T-Shirt an.

Ich lehnte mich an das Auto, denn ich war sehr müde und ich hatte keine Lust Automechanikerin zu spielen und zu versuchen den Wagen zu reparieren. Noch immer spürte ich die Atmosphäre von gestern  ,und ich war wie berauscht von der Erinnerung an die immer gleichen Rhytmen,der Hollywood  House Party ,zu der wir Alle so lange abgetanzt hatten.

 

Ich blickte auf die weite Landschaft. Auf die lange  sich weit nach hinten erschreckende Ebene, auf die hellbraune Erde und auf die großen  roten Berge am Horizont.

Jacky ,auch noch immer in leicht verschlissenem Abendkleid, fing zu weinen an, und Cameron fluchte, stieg aus dem Wagen und regte sich darüber auf, dass ich Nichts tat, und das wieder sie Alles allein machen müsse. Andre schlief immer noch wie ein Engel.

Aber ich war  so fasziniert von der weiten Landschaft,  daß ich nicht anders konnte ,als weiter stehen zu bleiben .Ich  spürte  eine leichte Windbrise und meine Haare  wehten im Wind und die Sonne bestrahlte mich.

Plötzlich merkte ich , das ich viel zu lang gewartet hatte .

 Ich holte einen Werkzeugkoffer aus dem Kofferraum und fing an das Auto zu reparieren. Und nach kurzer Zeit  war Alles wieder  o.k.

Mir wurde gedankt und auf die Schulter geklopft ,und ausgerechnet als Alles vorbei war, erwachte Andre und küsste mich leidenschaftlich. Obwohl  ich mich freute ,und den Kuss kurz  erwiderte, war ich doch etwas wütend darüber, daß er mir nicht geholfen hatte.

 

Zu meiner Überraschung boten sich plötzlich Alle überschwänglich an weiterzufahren, küssten und umarmten mich und ich durfte mich auf den Rücksitz legen.

Andre gab mir ein Kissen und setzte sich ans Steuer.

So fuhren wir weiter.

Ich hatte meinen Kopf auf den Schoss von Jacky gelegt die ihn streichelte. Doch ich wollte mich nur ausruhen und schob lächelnd ihre Hand weg und hielt sie einfach.Kurz.dann fuhren wir wieder los und die Sonne brannte auf meine Haut.

Andre drehte das Autoradio an. Sie spielten einen Song den ich noch nicht kannte. Neben  uns glitzerte der Colorado River breit und  mir schien er unendlich.

Wir kamen in eine Kurve, dann nahm ich nur mehr Schatten   wahr ,und  aus den fast geschlossenen Augen sah ich Bildfetzen von Bäumen ,Bergen und der Landschaft  des wie in einem Experimentalfilm an mir vorbeiflitzen.

 

Als wir den Grand Canyon erreichten, muss ich wohl eingeschlafen sein, denn als mir Andre später von seiner Schönheit erzähle, hatte ich keine Erinnerung an ihn, oder ihn  gesehen zu haben.

 

Mein Beitrag zu Stimmen gegen den Krieg

 

Eine Aktion des Literaturhauses

 

Eine neue Welt

von Katrin Butt

Bitte !Hört auf damit! Bitte, vertragt Euch wieder !Bitte rauft Euch die Haare ! Umarmt Euch! Liebt !Lacht! Streitet Euch wieder! Seid traurig! Über Eure verlorene Zeit und weint darüber, doch nicht in Ewigkeit, denn ich bin da ,um Euch zu befreien, um mich zu befreien und Euch!
Laß sie schreien ,die falsche Stimme, die immer heuchelt, Dich meucheln will!
Hör ihr nicht zu !Schau hinauf zur Sonne und stirb nicht! Nicht! ! Wenn Du müde bist, dann leg dich hin ,bedecke Deine Glieder, sammle Dich ! Beruhige Dich, immer wieder , schlummre friedlich neben dem Wasserrauschen, atme die Luft der Reinheit! Atme auf ! Schlag entzwei! Doch nicht so! Sei kein Krieger, kein Kriegsherr, keine Kriegerin, nicht so! Kämpfe, ja! Ahhhhh! Schrei laut und lass Dir es nicht mehr nehmen ,das Stück vom Glück !Schrei laut und ersteche die Gedanken, die Dich haßten, die Gedanken sind es ja nur, die Gedanken die Dich quälten! Laß sie sterben!So!Jetzt ist Krieg ! Krieg der Gedanken und Friede! Endlich, Friede in mir ,Friede in Dir! Ruhe in Dir .Ich bin wie eine glühende Fackel mit heller Flamme, die Euch leuchtet in der Dunkelheit ! Jetzt endlich !Endlich seht Ihr mein Licht! Meine Flammen !Und es knistert ,mein Feuer und warm ist es und schlägt tanzende Schatten auf Eure Gesichter.
Ihr, die ihr Euch um mich schart .Ihr sitzt neben mir und hört mir zu! Zum ersten Mal! Zum ersten Mal hört Ihr mir zu ! Ja! Ihr hört mir zu, das ist mein Geschenk an Euch, Ich bin das Geschenk !
Ich bin die Glocke, die läutet! Die Glocke eines neuen Turms der Andacht, die Euch selbst umarmt . Die Glocke, die läutet, bis es Alle hören und Alle kommen vom ganzen Erdball her von der ganzen Welt! Und mir! glauben! Jetzt endlich erst erkennt Ihr mich! Jetzt endlich kommt Ihr zu mir aus Arabien, aus Asien, aus Amerika, von überall her, und setzt Euch neben mich, und hört mir zu, einer weisen Frau ,und hört meinen Lehren zu, denn ich bin eine Lehrerin, die Bücher über das Glück schreibt und wie Ihr es erlangen könnt! Bitte hört nicht auf ,daran zu glauben !An die Buchstaben aus den Büchern, die ich schreibe und an die Lichterfunken, die sie aussenden ! Denn auch ich bin ein Funken eines Teils vom Licht !
Ich bin ein Komet, der zu Euch gekommen ist und Euch erscheint und Ihr glaubt es nicht !Glaubt es nicht, solange ,bis Ihr mit mir mitkommt! Und wir an den Planeten vorbeifliegen und jauchzen vor Glück! Und an uns die schönsten Farben des Universums vorbei ziehen !Das Gold !das Rosa, das Türkis, die glitzernden Lichter des Himmels, bis Ihr sie seht, die neue Erde, die schon immer war und immer gewesen ist und doch ganz anders ist! Denn sie ist umgedreht ,umgekehrt , so wie wir umgekehrt sind! Denn unsere Herzen haben sich umgekehrt, verwandelt! Bis wir die Meere sehen und die lachenden Augen der lachenden Kinder und die Städte und die Länder mit glücklichen Menschen und die Kontinente, bis wir uns vereinen, und Eins sind und eine Erde sind, denn das ist die Erde, die neue Erde ,in der Ihr befreit seit und ich habe Euch dort hingeführt! Und dann könnt Ihr sie sehen, diese Erde, wo die Liebe herrscht und nicht der Hass ,die Freude und nicht der Krieg! Wo der Horizont unendlich ist und die Herzen weit wie Meere sind ,Meere der Freude und der Zärtlichkeit und Liebe.
So stelle ich mir unsere Erde vor !Ein friedlicher Planet, wo wir miteinander leben in Eintracht und Harmonie! Kommt! Laßt uns glücklich sein!

 

 

Auszug aus dem geplanten Projekt"Aus dem Dunkel"

Texte von Katrin Butt(artfilmproductions)

 

Auszüge aus der Geschichte meines Lebens

 

Es war eine größere Menschenmenge im berühmten „Roxy „einem Nachtclub in New York. Es war 22 Uhr  und als ich den engen Durchgang zum nächsten Raum betrat, spürte ich den Dunst von der Sprenkel Anlage  und vom Schweiß, und es roch nach Zigaretten und Marihuana. Trotzdem war die Luft erstaunlich rein.

Im Hintergrund hinter der Bar, war ein weiterer Raum, ein Konzertsaal mit einer Bühne, auf der Madonna sang.. Von Weitem hörte ich „Music makes the People come together“ vor einer eng aneinander stehenden Menschenmenge.

 

 Nachdem mir ein schwarzer   muskulöser Türsteher  einen Stempel auf eine  Hand  drückte  ,bewegte ich mich, weiter in einer Art Durchgangstunnel. Ich kam fast nicht weiter und vor mir stand ein junge Bursche, der ein paar Goldzähne hatte und mich anlächelte.

Er grinste mich an  und sagte“ Hello! Hello! „Are you also coming to this con?! It is fine! Very fine! I love it! „

 

Ich wurde durch die nachrückenden Leute in einem Strom nach vorne gedrängt und stand so  ganz nah bei ihm und konnte ihn  deutlich verstehen.

 

„Your name is? „fragte er und grinste mich an.

„Katrin „sagte ich, da mir schließlich Nichts anderes übrigblieb, als mit ihm zu reden.

„Oh I am Pierre“ Er schaute auf seine Armbanduhr und zog eine kleine Tasche aus seinem Jackett und zeigte mir alle möglichen Uhren. „If you want a watch!? A big watch a   beautiful watch, a funny watch ?! „sagte er und grinste.

 

Ich lehnte dankend ab.

 

Also das war der Grund,  warum er mich angesprochen hatte. Plötzlich konnte ich mich freier bewegen, als ob sich eine Schleuse geöffnet hätte. „Bye!“ sagte ich zu ihm. Aber irgendetwas bewog mich zu ihm zurückzugehen und ich wusste nicht, warum ich ihm wirklich eine Uhr abkaufte.

Es war eine bunte Uhr mit dem Bild von James Dean und Micky Mouse darauf. Und auf dem Zifferblatt  sah man Liz Taylor. Oh! Do you like my Star watch?, sagte er und grinste “my Hollywood watch“

 

Ich lächelte, denn ich hatte einen guten Tag und zahlte ihm 25 Dollar für die Uhr.

 Ich legte sie an, und irgendwie fühle ich mich mit dieser Uhr sicherer als vorher.

 

„Wait!Wait! ,sagte Pierre und schüttelte mein Handgelenk und plötzlich hörte man eine Melodie spielen, die ziemlich laut war ,so dass sie fast den Gesang von Madonna verschluckte.

 

Ich hielt die Uhr an mein Ohr und hörte eine wundervolle Melodie von einer wundervollen Sängerin ,so dass ich das Konzert, und Alles herum um mich vergaß.

 

„Your Starwatch!“ sagte er ,und ich fühlte mich plötzlich stark zu ihm hingezogen.

 

„Wait"sagte ich und es folgte noch ein Lied, das ich auch noch nie gehört hatte und ich erkannte, dass das eine große Sängerin sein musste, denn plötzlich war es im Saal  still und Alle lauschten dieser Musik und ich merkte, dass mich Alle anstarrten.

 

„It ‚s your time! „sagte er und berührte mich an der Schulter.

 

„So come on!",sagte er.

 

Wir folgten dem Highway . Wir saßen in einem großen Land Rover und das Auto war riesig und fuhren die breite Straße entlang. Alle ,die im Auto saßen, lachten und wir tranken Champagner .Es war gut, dass ich noch rechtzeitig den Führerschein gemacht hatte, so konnte ich das Auto zuerst lenken. Zuerst saß ich am Steuer, als der Karren plötzlich streikte und abrupt stehenblieb und unsere gute Laune mit ein mal verflog.

Ich zog mein langes weißes Abendkleid aus, das ich von der gestrigen feuchten Party noch anhatte und zog meine schwarze Jean und ein T-Shirt an.

Ich lehnte mich an den Cadillac ,denn ich war sehr müde und ich hatte keine Lust zu arbeiten und versuchen den Wagen zu reparieren. Noch immer spürte ich die Atmosphäre von gestern und ich war wie berauscht von der Erinnerung an die immer gleichen Rhytmen,der House Party zu der wir Alle so lange getanzt hatten…

 Ich blickte auf die weite Landschaft. Auf die lange  sich weit nach hinten erschreckende Ebene, auf die hellbraune Erde und auf die großen  roten Berge am Horizont.

 Jacky auch noch immer in leicht verschlissenem Abendkleid, fing zu weinen an,und Cameron fluchte, stieg aus und regte sich darüber auf, daß ich Nichts tat, und das wieder sie Alles allein machen müsse. Andre schlief immer noch wie ein Engel.

Aber ich war  so fasziniert von der weiten Landschaft,  das ich nicht anders konnte ,als weiter stehen zu bleiben .Ich  spürte  eine leichte Windbrise und meine Haare  wehten im Wind und die Sonne bestrahlte mich.

Plötzlich merkte ich , das ich viel zu lang gewartet hatte .

 Ich holte einen Werkzeugkoffer aus dem Kofferraum und fing an das Auto zu reparieren. Und nach kurzer Zeit  war Alles wieder  o.k.

Mir wurde gedankt und auf die Schulter geklopft und ausgerechnet als Alles vorbei war erwachte Andre und küsste mich leidenschaftlich. Obwohl  ich mich freute und den Kuss kurz  erwiderte, war ich doch etwas wütend darüber, das er mir nicht geholfen hatte.

 

Zu meiner Überraschung boten sich plötzlich Alle überschwänglich an weiterzufahren, küssten und umarmten mich und ich durfte mich auf den Rücksitz legen.

Andre gab mir ein Kissen und setzt sich ans Steuer.

So fuhren wir weiter.

Ich hatte meinen Kopf auf den Schoss von Jacky gelegt die ihn streichelte. Doch ich wollte mich nur ausruhen und schob lächelnd ihre Hand weg und hielt sie einfach.Kurz.dann fuhren wir wieder los und die Sonne brannte auf meine Haut.

Andre drehte das Autoradio an. Sie spielten einen Song den ich noch nicht kannte. Neben  und glitzerte der River breit und  mir schien er unendlich.

Wir kamen in eine Kurve, dann Folgen nur mehr Schatten und aus den fast geschlossenen Augen sah ich Bäume und Berge an uns vorbeifliegen, auf dem Weg zum Grand Canyon.